Förderzentrum für körperliche und motorische Entwicklung (kmE)

Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

Das Förderzentrum ist eine allgemein bildende Schule, die Schüler mit Behinderungen aller Arten und Grade und von Behinderung bedrohte Kinder und Jugendliche aufnimmt. Sie werden entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten gebildet und gefördert. Ziel des Unterrichtes und der Erziehung ist ein möglichst hohes Maß an schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger Lebensgestaltung.

 

Das Förderzentrum nimmt Kinder und Jugendliche auf, deren Bewegungsfähigkeit in Folge einer Schädigung des Stütz- und Bewegungsapparates oder wegen einer organischen Schädigung eingeschränkt ist oder die in ihren Entwicklungs-, Lern- und Bildungsmöglichkeiten so eingeschränkt sind, dass sie im Unterricht der allgemeinen Schule nicht hinreichend gefördert werden können.

Die Schülerschaft ist sehr heterogen. Es werden Kinder und Jugendliche aller Altersstufen bis zum Eintritt ins Berufsleben unterrichtet. Ziel dabei ist, auf die Schädigung bezogene Hilfen anzubieten, um Hemmnisse und Abhängigkeiten so gut als möglich zu überwinden. Ebenso ist das Förderzentrum für Schüler bestimmt, die aufgrund von Langzeiterkrankungen (z.B. Anfallsleiden) sonderpädagogischer Förderung bei der Bewältigung ihres Lebens bedürfen.

Auch Kinder und Jugendliche mit schweren und schwersten Mehrfachbehinderungen können zur Schülerschaft des Förderzentrums zählen.

Grundsätzlich kann, sofern es die personellen, räumlichen und organisatorischen Gegebenheiten zulassen, das Förderzentrum auch von Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf besucht werden.

 

Das Förderzentrum hat die Aufgabe, evt. eingeschränkte körperliche, motorische, geistige und soziale Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Darüber hinaus ist sonderpädagogische Förderung im psycho-sozialen Bereich von grundsätzlicher Bedeutung für die seelische Entwicklung Kinder und Jugendlicher. Erziehung und Unterricht im Förderzentrum sollen die Schüler über die Auseinandersetzung mit ihren Beeinträchtigungen und deren Wirkungen im sozialen und kommunikativen Umfeld stärken und ihnen Sicherheit im Umgang mit ihren Beeinträchtigungen geben.

Aufgabe des Förderzentrums ist es, geeignete Lernsituationen zu schaffen und Lernprozesse anzustoßen, um den Schülern zunehmend selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen zu ermöglichen und so ihre Begabungen und Fähigkeiten bestmöglich zu fördern.

 

Die für die allgemeine Schule verbindlichen Lernziele und Lerninhalte werden dem spezifischen Förderbedarf der Schüler entsprechend modifiziert. Auch das didaktisch-methodische Vorgehen richtet sich am individuellen sonderpädagogischen Förderbedarf aus. Der Unterricht ist an die erschwerten Lernbedingungen anzupassen.

 

Das Förderzentrum verfügt über die konzeptionellen, personellen, baulich-räumlichen und sächlichen Voraussetzungen für eine qualifizierte ganzheitliche Lernförderung.

Gliederung des Förderzentrums:

  • nach Jahrgangsstufen, die nach dem Lehrplan der Grund- und Hauptschule unterrichtet werden,
  • Jahrgangsstufen, die nach dem Lehrplan der Schule zur Lernförderung unterrichtet werden
  • sowie Jahrgangstufen, die nach dem Lehrplan der Realschule und des Gymnasiums unterrichtet werden.

Eine intensive Zusammenarbeit mit betreuenden Personen wie Fachärzten, Sozialpädagogen und Therapeuten ist gegeben. Im Sinne der Öffnung der Schule nach außen wird auch stets das Gespräch mit schulpsychologischen und ärztlichen Diensten sowie mit den Heimatschulen gesucht und geführt.

 

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