Aufnahmeaspekte / Diagnosen

Die Klinik Hochried als Gesamteinrichtung orientiert sich an den häufigen in der Kinder- und Jugendmedizin vorkommenden Krankheitsbildern und ist in einem ständigen Entwicklungsprozess begriffen.

Die Wiederherstellung oder wesentliche Besserung der Funktionsfähigkeit insbesondere auf der Ebene der Aktivitäten (Leistungsfähigkeit, Leistung) bei bedrohter oder eingeschränkter Teilhabe an Lebensbereichen einer Person ist ein zentrale Aufgabe der Rehabilitation.

Die medizinische Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen hat folgende Ziele:

  • Eine bestehende Krankheit heilen
  • ihre Verschlimmerung verhüten,
  • Krankheitsbeschwerden lindern,
  • den Behandlungserfolg festigen,
  • Folgeerscheinungen von Krankheiten mindern,
  • einer drohenden Behinderung vorbeugen,
  • eine Behinderung beseitigen, bessern oder eine Verschlimmerung verhüten,
  • eine Pflegebedürftigkeit vermeiden oder mindern,
  • die dem Alter und der Entwicklung entsprechende Leistungsfähigkeit wieder herstellen,
  • die Teilhabe am Alltagsleben wiederherstellen.

Das Diagnose-Register der Klinik Hochried bezieht sich zunächst auf die Schwerpunkt-Indikationen:

  • Adipositas (E66)
  • Entwicklungsstörungen (F80-F89)
  • Sprachstörungen (F80)
  • Hyperkinetische Störungen (F90)
  • andere psychische und psychosomatische Erkrankungen (F20-F98)
  • Asthma bronchiale (J45)
  • Atopisches Ekzem (L20)
  • Skoliose (M41)
  • Sonstige

Die Klinik hält ein breites Spektrum weiterer Diagnosen / Indikationen vor, die therapeutisch versorgt werden können. Informationen dazu erhalten Sie gerne über die Klinikleitung.

Die folgende Auflistung enthält nach den Kapiteln der ICD 10 eine Auswahl weiterer Diagnosen, die in der Klinik am häufigsten behandelt werden:

  • z.B. Craniopharyngioma (D44.4); Zustand nach Operation und Bestrahlung anderer Hirntumore

 

  • Schwerpunkt: Adipostas (E66)
  • Diabetes mellitus (E10)
  • Mangelernährung (E45)
  • Spezielle Stoffwechselstörungen (E70-E90)

 

  • Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (F 43)
  • Somatoforme Störungen (F 45)
  • Eßstörungen (F 50)
  • Schlafstörungen (F 51)
  • Psychologische Faktoren oder Verhaltenseinflüsse bei körperlichen Erkrankungen (F54)
  • Schwerpunkt: Entwicklungsstörungen (F80-F89)
  • Umschriebene Entwicklungsstörung des Sprechens und der Sprache (F80)
  • Umschriebene Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten (F81)
  • Umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen (F82)
  • Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen (F83)
  • Schwerpunkt: Hyperkinetische Störungen (F90)
  • Störungen des Sozialverhaltens (F91)
  • Emotionale Störungen des Kindesalters (F93)
  • Enuresis (F98.0) und Enkopresis (F 98.1)
  • Autismus (F84)

 

  • Epilepsie (G40)
  • Migräne (G43)
  • Armplexusparese (G54)
  • Muskeldystrophie (G71) und andere Muskelerkrankungen oder Neurropathien
  • Zerebrale Lähmungen (G80-G83)
  • Hydrocephalus (G91)

 

  • Hypertonie (I10)
  • Hypotonie (I95)
  • Z.n. Herz -Fehlbildungen / -Operationen / -Transplantationen

 

  • Schwerpunkt: Asthma bronchiale J45

 

  • Crohn-Krankheit (K50)
  • Colitis ulcerosa (K51)

 

  • Schwerpunkt: Atopisches Ekzem (L20)
  • Psoriasis (L40)

 

  • Schwerpunkt: Skoliose (M41)
  • Juvenile Osteochondrosen (M91, M92)
  • Epiphysilosis capitis femoris (M93)

 

  • Spina bifida (Q05)
  • Angeborene Fehlbildungen des Herzens (Q24) Zustand nach Operation und Transplantation
  • Chromosomenanomalien (Q90-Q99)

 

Grundsätzlich orientiert sich die Aufnahme an chronischen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters, die ambulant nicht ausreichend behandelt werden können. Dafür wurde ein interdisziplinäres Diagnostik- und Therapiekonzept entwickelt, das ICF-Kriterien berücksichtigt. Auf Grund der Erfahrungen mit diesem Konzept kann die Klinik ein breites Spektrum an Indikationen abdecken. Einzelne Diagnosen bedürfen jedoch vor der Aufnahme der Absprache mit der Ärztlichen Leitung, vor allem dann, wenn ein hoher Behandlungs- und Betreuungsaufwand erforderlich und zu erwarten ist.

Ihre Ansprechpartnerinnen für die Aufnahme

Klinik Hochried Ansprechpartner

KJF Rehaklinik für Kinder und Jugendliche

Patientenaufnahme

Irmgard Auer
info@klinikhochried.de

Tel  +49 (0)8841 474-1002
Fax  +49 (0)8841 474-1011
Klinik Hochried Ansprechpartner

KJF Rehaklinik für Kinder und Jugendliche

Patientenaufnahme

Sabrina Mross
info@klinikhochried.de

Tel  +49 (0)8841 474 -1004
Fax  +49 (0)8841 474-1011

Kontakt

Klinik Hochried
Zentrum für Kinder,
Jugendliche und Familien
Hochried 1 - 12
82418 Murnau


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